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Tellspiele Altdorf von Volkar Hesses - Tell - 17.08.2008 Tellspiele 2008 – Volker Hesses ungewöhnliche Annäherung an den «Tell» Am 16. August 2008 feiert die Tellspiele Altdorf unter der Regie von Volker Hesse Premiere. Die Proben laufen seit Februar. Seit Mitte Juli wird auf der umgebauten Bühne im Altdorfer Tellspielhaus geprobt. Regisseur Volker Hesse und sein Produktionsteam (Bühne/Kostüme: Hyun Chu; Choreografie: Graham Smith; Musikalische Leitung: Töbi Tobler, Hackbrett) sind derzeit in der intensivsten Phase der Proben. Die Altdorfer Tellspielinszenierung 2008 wird eine ungewöhnliche Annäherung an Schillers «Tell». Volker Hesse wurde in der Zentralschweiz mit der mächtigen und farbenfrohen Inszenierung des Welttheaters in Einsiedeln im Jahr 2000 bekannt. Ebenfalls gestaltete er in Zusammenarbeit mit Schriftsteller Thomas Hürlimann das Welttheater 2007 in Einsiedeln. Hyun Chu ist verantwortlich für das Bühnenbild und die Kostüme. Die Hamburgerin mit koreanisch- japanischer Abstammung wohnt in Berlin und Zürich. Seit 2006 ist sie als freischaffende Bühnenbildnerin und Szenenbildnerin im deutschsprachigen Raum tätig. Seit 2005 arbeitet sie unter anderem regelmässig und kontinuierlich mit Regisseur Volker Hesse zusammen. Graham Smith ist Tänzer und Choreograf. Er arbeitete nach seinen Studien in Seattle, Kalifornien und New York. Smith ist seit 2006 in der künstlerischen Leitung der Physical Virus Collectiv (pvc) Tanz Freiburg Heidelberg. Töbi Tobler, Musik und Ton / Hackbrett, ist seit über 30 Jahren Hackbrett-Profi. Er unterrichtet an der Hochschule Luzern, an verschiedenen Musikschulen und gibt Privatunterricht. Töbi Tobler begann in einer Zeit, in der das Hackbrett nur noch selten in Gebrauch war, moderne, aktuelle Musik darauf zu spielen. Zur Inszenierung: Ein Volk leidet unter Besatzerwillkür und Terror. Die Bevölkerung wird vom herrschenden Militärregime mit immer neuen Demütigungen und Grausamkeiten kontrolliert. Das Stück erzählt von Blut und Tränen, von Angst und Apathie, von Folter und kläglichem Opportunismus. Und es erzählt von der Hoffnung, von der Möglichkeit der Auflehnung. Die Wucht der Schillerschen Freiheitsvision, die gedankliche Schärfe der politisch-moralischen Auseinandersetzungen, die Kühnheit der szenischen Bilder, die fiebernde Intensität der Sprache – das kann zu brisantem, aufwühlendem, bewegendem Theater werden. Und über Freiheit und Freiheitsverlust haben wir in unserer Gegenwart Anlass genug nachzudenken. http://www.tellspiele08-altdorf.ch |